Corona als Chance begreifen – wie Gründer die Krise nutzen können, um noch stärker zu werden

Wer gründen will muss erst einmal jede Menge Informationen recherchieren. Zahlreiche Plattformen helfen Gründern bei ihren ersten Schritten durch ausgiebige Informationen etwa über rechtliche oder administrative Aspekte. Wir stellen die wichtigsten vor.

Die Corona Krise birgt momentan viele Ängste und Risiken, keine Frage. Mit Zuversicht und Vision können Gründer sie jedoch als Chance für eine wachstumsstarke Zukunft nutzen. Es ist sinnvoll, Krisen und Unglücksfälle als unternehmerische Chance zu begreifen, denn die Vergangenheit hat uns gelehrt, dass Veränderungen den menschlichen Erfindergeist beflügeln.

 

Online Geschäftsmodelle erleben starkes Wachstum

In China ist bereits eine immenser Digitalisierungsschub spürbar. Nicht nur Online-Händler wie Alibaba profitierten, sondern auch Apps für beispielsweise Online-Konferenzen, Online-Schulungen und vor allem auch medizinische Online-Dienste.  

Laut Lehrermarktplatz.de, einer Plattform für Unterrichtsmaterialien für Lehrer, hätten sich die Downloads am Wochenende auf 100.000 verfünffacht, so das Startup laut eigenen Angaben. Auch die Schul-App Sharezone, worüber Schüler ihren Unterricht verwalten und Hausaufgaben hochladen können, verzeichnet derzeit enorme Downloadzahlen. Fitnessstudios bleiben zwar bis auf Weiteres geschlossen, gleichzeitig steigen die Zugriffe auf Online Kurse rasant. Während physisches Geld und der Gang zur Bank an Interesse verlieren, geht es FinTechs besser.

Die Krise wird aller Voraussicht nach die Digitalisierung weiter vorantreiben und alte Gewohnheiten auf den Prüfstand stellen. Doch nicht alle digitalen Branchen boomen in der Krise: Beispielsweise verzeichnen Travel oder Event Anbieter starke Einbußen während E-Commerce Plattformen starkes Wachstum erleben. Als Gründer sollte man sich jetzt gut überlegen, in welche Branche man langfristig einsteigen möchte und welches Geschäftsmodell zu nachhaltigem Erfolg führt.

Arbeitsstrukturen werden hinterfragt

Plötzlich ist Home-Office angesagt. Im Prinzip könnte man das, was gerade im Schatten des Virus-Geschehens praktiziert wird, als Großversuch für Heimarbeit werten. Unternehmen werden nach der Krise ihre festgefahrenen Arbeitsstrukturen hinterfragen und merken, was für sie funktioniert und was nicht. Dadurch ergeben sich flexiblere Arbeitsmodelle, die es enorm vereinfachen, nebenberuflich zu gründen.

 

Zwangspause fördert Kreativität

Wir befinden uns in einem Umstand, der uns derzeit zwingt, uns Freizeit zu nehmen und Routinen zu brechen. Gründer oder festangestellte Mitarbeiter, die schon lange mit dem Gedanken spielen in die Selbstständigkeit zu gehen, haben jetzt die Möglichkeit verborgene Business Skills zu entdecken und aufzubauen. Auch wenn es viele schwarze Schafe gibt, die die aktuelle Situation ausnutzen und durch Angst und Panik Profit schlagen, so gibt es viel mehr Menschen, die durch ihre Ideen und Erfindungen einen wahren gesellschaftlichen Nutzen schaffen – siehe Startup Tomes GmbH – Mit seiner Plattform Idana revolutioniert das Unternehmen den klassischen Arztbesuch und digitalisiert die Anamnese. Gerade in Zeiten von Pandemien, wo physischer Kontakt weitestgehend vermieden werden soll, ein Volltreffer (https://www.gruenderszene.de/health/coronakrise-startups-digitale-produkte).

Wir von Econoomy sehen der Krise optimistisch entgegen und freuen uns den Austausch mit angehenden Gründern und Gründerinnen. Nutzen Sie die Chance mit uns in Kontakt zu treten.

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